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Mietrecht: Kündigung des Mietvertrages

Anwaltskanzlei Reinecke
Fachanwalt für Mietrecht

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Die fristlose Kündigung

Eine verschärfte Form der Kündigung einer Wohnung besteht immer dann, wenn von Seiten des Mieters erhebliche Vertragsverletzungen gegeben sind, der Hausfrieden nachhaltig (dauerhaft) gestört wurde oder bei einem erheblichen Zahlungsrückstand der Wohnungsmiete.

Als Folge dieser Verfehlungen sieht das Deutsche Mietrecht sogar die fristlose Kündigung vor.

Wichtig!
Eine fristlose Kündigung des Mietverhältnisses aufgrund einer "erheblichen Vertragsverletzung" bzw. "nachhaltigen Störung des Hausfriedens" ist zulässig nur nach vorheriger Abmahnung durch den Vermieter.

Wann ist ein "erheblicher Zahlungsverzug" gegeben?

Als "erheblicher Zahlungsverzug" bezeichnet es der Gesetzgeber im Allgemeinen schon dann, wenn ein Mieter an zwei aufeinanderfolgenden Monaten im Rückstand ist, mit mehr als einer Monatsmiete.

Wann ist eine fristlose Kündigung unwirksam?

Wird der Zahlungsrückstand der Miete ausgeglichen innerhalb zweier Monate nach Zustellung der Räumungsklage, so verliert die fristlose Kündigung ihre Gültigkeit.

Hierbei ist es unerheblich, ob die Mietschulden beglichen werden vom Mieter der Wohnung selbst oder von einer öffentlichen Stelle (z.B. Sozialamt).

Die ordentliche Kündigung

Eine ordentliche Kündigung der Wohnung aus obigen Gründen ist jederzeit möglich.
Auch bei Anmeldung von Eigenbedarf durch den Vermieter oder naher Familienangehöriger ist eine Kündigung berechtigt.

Der Vermieter einer Wohnung ist verpflichtet dem Mieter die genauen Kündigungsgründe im Kündigungsschreiben mittzuteilen.

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